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Dr. med. Peter J. Karrer
Goethestrasse 22
CH-8001 Zürich

Tel: 044 266 93 93
Fax: 044 266 93 92

Notfall:
Urologiezentrum Bethanien
Tel: 043 268 70 70

Hyperaktive Blase - Reizblase - Interstitielle Zystitis

Das sensible und motorische Nervensystem steuern die Füllung und die Entleerung der Blase. Die oberste Schaltzentrale für diese komplexe Steuerung ist das Gehirn. Stress, Alter, hormonelle Veränderungen und falsche Verhaltensmuster beeinflussen die Funktion der Blase.

 

Normale Blase - Hyperaktive Blase

 

 

Hyperaktive Blase - Reizblase

Häufiger und plötzlich auftretender Harndrang und die Entleerung kleiner Urinmengen sind die typischen Symptome der hyperaktiven Blase. Gelegentlich ist der Drang so stark, dass sich ein ungewollter Urinverlust(Inkontinenz) entwickelt. Oft ist die Ursache unbekannt. Verschiedene Gründe werden diskutiert: Falsches Trink- und Wasserlöseverhalten, krankhafte Veränderungen im Bereich der Blase, der Harnröhre und dem kleinen Becken; chronische Harnwegsinfekte; neurologische Grunderkrankungen; erschwerte Blasenentleerung durch vergrösserte Prostata. Weitere mögliche Ursachen sind: Blaseninfektionen, Scheideninfektionen und Hormonmangel(Oestrogene).
Auch psychosomatische Störungen, Stress und Überlastung äussern sich gelegentlich in Form einer hyperaktiven Blase, vergleichbar mit Herzklopfen und Magenbrennen.
Eine urologische Abklärung ist notwendig, um ein Therapiekozept zu entwickeln. Wenn keine Grundkrankeit nachgewiesen werden kann, wird die Kapazität der Harnblase durch Training, Medikamente und lokale Massnahmen vergrössert.

Interstitielle Zystitis - ICC

Die interstitielle Zystitis (ICC) ist eine chronische, nicht bakterielle Entzündung der Blasenwand mit unbekannter Ursache. Die Symptome sind sind ähnlich wie bei der Reizblase und der motorisch hyperaktiven Blase. Häufig treten auch Schmerzen im Becken und beim Wasserlösen auf.

Kombinierte Behandlung

Die Behandlung der hyperaktiven Blase besteht aus mehreren Massnahmen die stufenweise und kombiniert eingesetzt werden. Die wichtigsten sind: Blasentraining, Spasmolytica (Tabletten), Physion und Botoxinjektionen in die Blase.

Blasentrainig - Miktionstagebuch

Die gestörte Blasenfunktion kann durch ein Training zur Vergrösserung der Blasenkapazität verbessert werden.

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Medikamentöse Behandlung und Physion

Durch Medikamente wir die Aktivität der Blase gedämpft und die Kapazität vergrössert. Durch Medikamente wird das Blasentraining erleichtert und die gesetzten Ziele schneller erreicht.

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Botox

Wenn Blasentraining, Spasmolytica und Physion  die Beschwerden der hyperaktiven Blase nicht genügen kontrollieren, ist eine Behandlung mit Botox-Injektionen oft eine gute Alternative.

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Dr. med. Peter J. Karrer

 

 

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